Da war es nun endlich soweit. Ich – der wahrscheinlich faulste Kämpfer, den wo gibt auf ganzes Welt (zumindest was das Üben angeht) – hatte alle Anforderungen, die Brieseltrim mir auferlegt hatte, abgeübt. Ich baute mich mit stolzgeschwellter Brust vor unserem allseits beliebten Kommandanten auf und fragte ihn, wie es denn mit einer Beförderung aussähe. Er sagte: „So! Du möchtest also zu einem der ehrenwerten Führungsmitglieder unserer Gilde befördert werden?! Da will ich mal sehen, ob das für Dich überhaupt schon in Frage kommt.“ In seiner altbekannten Art wühlte er sich durch das Chaos aus Zetteln, Blättern, Akten und Notizen, das wirklich nur ein wahres Genie beherrschen kann und fand meine Akte. „Ah so ist das also. Du hast alle Skills, die Du in der langen Zeit als Mitglied der ehrenwerten Gemeinschaft der Trves gelernt hast, nun in ausreichendem Maße geübt und praktiziert.“ Ich machte mich schon zu einem Luftsprung bereit, mit dem ich vorhatte, meine Generalswürde zu begrüßen, als er noch einmal tief Luft holte und wieder zu reden begann:

„Da wäre nur noch eine Sache! Du musst noch einen Bericht verfassen.“ Ich fiel aus allen Wolken. „Sir, was meinen Sie mit Bericht, Sir? Warum wurde mir beim Eintritt in die Gilde nichts davon gesagt?“ „NUN BEWAHREN SIE DIE HALTUNG, ZERSTÖRER HIGHT!“ brüllte er, um mich wieder zur Besinnung zu bringen. „Nach all dem, was Sie getan haben, um an diesen Punkt ihrer Laufbahn zu kommen, sollte ein schriftlicher Bericht Sie nicht von der Vollendung ihrer Laufbahn abhalten. Also verfassen Sie mir einen Bericht zum Thema: ‚Schemenhaftes aus dem Schemenreich‘ und nun wegtreten und an die Arbeit!“ Ohne mich eines weiteren Blickes zu würdigen, wendete er sich ab und ließ mich stehen.

Ich begab mich erstmal nach Hause, um die Vorfälle zu verarbeiten und um zu überlegen, wie ich am besten an die mir gestellte Aufgabe herangehen sollte. In meinem Heim angekommen legte ich mich auf mein Bett und grübelte nach:

. o O (Hm, einen schriftlichen Bericht soll ich verfassen …)

. o O (und dann auch noch zu einem so bescheuerten Thema …)

. o O (Schemenhaftes aus dem Schemenreich …)

Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieser Bericht eine recht fadenscheinige Themenstellung hatte.

Da mir nichts anderes übrig blieb, als diesen Bericht zu schreiben, hörte ich mich erstmal bei meinen Freunden und Bekannten um, was die über dieses Schemenreich wussten. Ich bekam gesagt, dass ich das besser vergessen solle und mich mit meinem Rang als „So-gut-wie-General“ begnügen solle, da es in dem bewussten Reich nicht besonders freundlich zugehen solle.

. o O (tolle Hilfe seid ihr …) dachte ich bei mir und fing an, selbst zu suchen. Aus den wenigen Hinweisen, die ich bekommen hatte, ging hervor, dass dieser Ort sich irgendwo hinter einem Portal befinden soll, das sich im Wald in Drakonien befindet.

Das erste, was ich fand, war ein Baum, der von einem alten Zauberer bewohnt wurde. Nach anfänglichen Verständigungsproblemen sagte mir dieser, dass er Probleme mit einigen Drachen hätte, von denen einer sich im Schemenreich aufhielt. Er erwähnte, dass ich mit meiner Suche wahrscheinlich kein Glück hätte, wenn ich sie nur auf diese Welt beschränke. Als ich schon gehen wollte, drückt mir der Alte noch eine Rolle in die Hand, auf der verschiedene Drachen verzeichnet waren.

Ich machte mich also auf und fing an, mich in der parallelen Welt des Morgengrauens umzusehen. Dabei geriet ich aus Versehen in die Paradrakonierstadt. Da mir keiner genau sagen konnte, wo sich das sagenumwobene Portal genau befindet, guckte ich mich etwas in der Stadt um. Nachdem ich eine Mumie und einen Oberpriester davon überzeugt hatte, dass sie im Weg stehen, fand ich dort tatsächlich ein Portal. Als ich dieses durchschritten hatte, stellte ich zu meiner Enttäuschung fest, dass das wohl nicht das richtige Portal war. Alles was ich fand, war ein kleiner, hässlicher Gnom, der mir auch noch den Rückweg versperrte. Also machte ich mich dran, ihn auf die Seite zu schieben. Als diese kleine Zecke endlich ihr Lebenslicht ausgehaucht hatte, fand ich in den Resten noch einen Ring, den ich mir an den Finger steckte. Ein seltsames Gefühl überkam mich, und ich selbst wurde auf einmal halb aus meiner Daseinsform gerissen.

Auf dem Rückweg machte ich dann auf einer Lichtung mitten im Wald eine kleine Verschnaufpause. Ich verfolgte einen Gorilla, einen Bären und einen Wolf mit meinen Blicken, als mir ein schwarzes unförmiges Gebilde auffiel. Bei näherer Betrachtung stellte es sich als das gesuchte Portal heraus. Ich war heilfroh, endlich den Eingang in das gesuchte Reich gefunden zu haben. Ich fasste all meinen Mut zusammen (was bei so wenig Mut nicht schwer war) und betrat das Portal.

Die Freude über das gefundene Portal war allerdings nicht von langer Dauer. Sofort nachdem ich im Reich angekommen war, meldete sich eine Stimme zu Wort: „Willkommen im finsteren Reich, Hight. Mögest du sterben, wie es sich für einen wahren Seher gehört. König Mak´dabar freut sich schon darauf, deine Leiche zu verspeisen.“ Und wie um dieses zu bestätigen hörte ich den König rufen: „Wesen, die ihr nicht seid von Fleisch und Blut, tötet den Eindringling! Bringt mir seine Leiche!“

Am ganzen Körper zitternd entschloss ich mich, todesmutig der Gefahr ins Auge zu sehen und trotz der nicht gerade rosigen Aussichten einen ersten Erkundungsgang zu unternehmen. Das erste, was mir auffiel, war, dass an diesem Ort nichts so war wie gewöhnlich. Es gab keine erkennbaren Raumbegrenzungen. Alles was ich wahrnahm war, dass ich mich mitten in einem dunklen Wallen befand. Dies verhielt sich im gesamten Reich so, wie ich später feststellen sollte. Schon im ersten Raum fiel mich eine kleine Gestalt an, deren Körper genauso unwirklich war wie meiner, seit ich den seltsamen Ring angezogen hatte. Der kleine Schemen hatte meinem Blitzspeer allerdings nicht viel entgegenzusetzen und tat den letzten kurzen Schritt in das Reich der Toten ohne nennenswerte Gegenwehr.

Der schnelle Sieg füllte mich wieder mit Zuversicht und ich machte mich weiter auf den Weg durch diese seltsamen Gefilde. Das Nächste, was mir über den Weg lief, war ein Minischemen, der mal auftauchte, mal verschwand und mich nur jedes dritte Mal angriff. Dieser Knirps löste sich allerdings immer schon nach einem Schlag auf. Die nächste Station auf meiner Tour war ein großer Schemen, der sich allerdings schon etwas heftiger gegen das Ableben durch meine Hand wehrte. Nachdem ich es doch vom Tod überzeugt hatte, musste ich erstmal etwas tun, um nicht selbst vom schwarzen Mann geholt zu werden. Also drehte ich mich um und versuchte den Rückweg anzutreten. Dabei fiel mir auf, dass irgendwie nichts mehr so war, wie ich es vorgefunden hatte. Nach etwas hektischem Rennen, um an den zahlreich auftretenden Schemen vorbeizukommen, fand ich das Portal wieder, durch das ich gekommen war.

Ich marschierte in die nächste, mir bekannte Tanke und füllte erstmal meine Energien auf. Während ich aß und trank, machte ich mir Gedanken, wie ich mir den Weg, den ich im Schemenreich zurückgelegt hatte, wohl merken könne. Am Nachbartisch saß eine Familie. Die Mutter erzählte ihren Kindern das alte Märchen von Hänsel und Gretel. Da kam mir der rettende Einfall. Ich schnappte mir ein paar Beutel von den Elfenwächtern und ging zurück zu dem Portal.

Beim erneuten Start durch dieses etwas seltsame Gebiet markierte ich jeden Raum mit Edelsteinen verschiedener Art und Anzahl. Diesmal führte mich mein Weg an verschieden großen Schemen vorbei. Auch begegneten mir ein feuriger und ein riesiger Schemen, die mir heftige Gegenwehr leisteten aber gegen meinen Eiszapfen bzw. meinen Bienenstachel nicht viel machen konnten. Diese beiden Gesellen kosteten mich allerdings dann doch eine gehörige Menge an Kraft und ich machte mich wieder auf den Weg zum Tanken. Dabei fiel mir auf, dass ich an bestimmten Stellen immer wieder quer durchs Schemenreich getranst wurde. Dank meiner Markierungen konnte mich das allerdings nicht aus der Ruhe bringen und ich fand sicher den Weg zum Ausgang.

Frisch gestärkt machte ich mich wieder auf den Weg. An der Stelle, an der ich gegangen war, setzte ich meinen Weg fort. Allerdings hatte ich dann leichte Entscheidungsprobleme, da an dieser Stelle unzählige Ausgänge in fast jede erdenkliche Richtung waren. Ich entschied mich dann für den Weg, der mich nach unten in einen seltsamen Schacht führte. Dieser Schacht unterschied sich stark von dem, was ich bisher in dieser seltsamen Gegend gesehen hatte. Er hatte tatsächlich Wände aus Stein und bestand nicht einfach aus waberndem, nichtdefinierbarem Irgendwas. Ich machte mich also auf, zu ergründen, was sich auf dem Grund des Schachts befand. Erst stieß ich auf einen weiteren der feurigen Schemen, der sich allerdings auch schnell wieder verabschiedete. Ich wagte mich daraufhin noch einen Raum tiefer und fand einen Drachen, der als Königsdrache bekannt war. Dieser begrüßte mich auch gleich in seiner bekannt aggressiven Art, und ich verzog mich sicherheitshalber wieder nach oben.

Ein Blick auf die Rolle, die ich bei dem alten Zauberer erhalten hatte sagte mir, dass dieser ungemütliche Zeitgenosse einer der bösen Drachen war, die die Gegend um und in Drakonien tyrannisierten. Um die Rolle in dem etwas diffusen Licht besser lesen zu können, lehnte ich mich gegen eine Wand. Irgendwie muss ich dabei einen Mechanismus ausgelöst haben, der mich direkt in eine Tanke transportierte. Dort stärkte ich mich erst einmal mit verschiedenen Wässerchen, die zwar meistens alkoholisch waren aber auch eine nicht zu verachtende, heilende Wirkung hatten.

Fit wie ich nun war, machte ich mich daran, dem Drachen unter mir das Lebenslicht auszupusten. Das war sehr viel leichter gesagt als getan. Nicht nur, dass ich mich mit ihm selbst auseinandersetzen musste, er rief zusätzlich auch noch einen Terrordämon herbei, der ihm bereitwillig dabei half, mir den Arsch zu versohlen.

Nach einigen Einheiten der Wässerchen aus der Tanke segneten sie dann doch beide das Zeitliche. In der Leiche des Drachen fand ich ein Paar schwarze Drachenstiefel, die ich in meinem Beutel verstaute. Aber noch war ich nicht auf dem Grund des Schachts angekommen.

Also tankte ich mich wieder fit und machte mich auf, die tiefen Abgründe zu erforschen. Unten angekommen stand ich vor einem schlafenden Vernichter. Von seinem Namen abgeschreckt guckte ich mich erst einmal im Raum um und vergewisserte mich, dass immer noch ein Ausgang da war. Nachdem ein Fluchtweg vorhanden war, stürzte ich mich todesmutig auf den schlafenden Gegner. Leider wachte dieser sofort auf und fing an, sich zu wehren. Wie ich feststellen musste, war der Name für diesen Gesellen falsch gewählt. Ich hatte zwar extrem an ihm zu kauen, aber vernichtet hat er mich nicht. Dafür war er gegen alles, was ich mir einfallen ließ, geschützt. Daher dauerte es geraume Zeit, bis ich ihn niedergerungen hatte. Unzählige Tankgänge später lag dann der leblose Körper, des – wie ich feststellen musste – „kleinen“ Vernichters vor mir. Beim Durchsuchen der Leiche fand ich einen zerknüllten Zettel und einen Ring, beides steckte ich zu den Stiefeln des Drachen in meinen Beutel. Ich machte mich auf dem schnellsten Wege wieder raus aus dem Schacht. Denn dort, wo ein kleiner Vernichter ist, könnte ja auch ein großer sein. Dass sich selbiger an einem ganz anderen Ende der Welt befindet, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Wieder über dem Schacht angekommen machte ich mich in eine der anderen Richtungen auf. Wie ich feststellen musste, führten sie alle in mehr oder weniger die gleiche Richtung. In einer Ecke, in der der Weg mich weiter führen sollte, sprang mich eine finstere Kriegerin an. Diese hatte allerdings schnell keine Lust mehr zu kämpfen und starb. Sie hinterließ mir eine Schattenaxt, die an und für sich nicht schlecht war und auf ein magisches Wort hörte, was ich allerdings nicht testen konnte, da ich einfach zu gut war. Da ich mit Äxten sowieso nicht viel anfangen kann, wanderte die Axt in meinen Beutel zu den anderen Dingen, die ich auf meiner Forschungsreise im Schemenreich ergattern konnte.

Während ich da so stand und mir die Axt genauer anschaute, kam ein Trupp sehr gut ausgerüsteter Seher vorbei. Sie sammelten sich um mich und fragten, was ich hier zu suchen hätte. Ich entgegnete, dass ich mich hier nur umsähe, da ich einen Bericht über dieses Gebiet zu schreiben habe. Sie sagten, dass sie gerade dabei wären, dem König dieses finsteren Reiches den Garaus zu machen. Auf mein Drängeln hin nahmen sie mich in ihrer Gruppe auf. Nach einigen taktischen Erörterungen startete der Führer unserer Gemeinschaft den Angriff. Wir stürmten geschlossen in den Raum und standen König Mak´dabar gegenüber. Zu unser aller Überraschung war dieser allerdings nicht alleine. An seiner Seite stand seine Leibwache, der Bruder des Vorstands der Karategilde, Funahashi. Unsere anfängliche Euphorie verschwand allerdings sehr schnell, da Funahashi seinem Bruder in Sachen Können um nichts nachstand und auch König Mak´dabar mit seiner königlichen Macht umzugehen wusste.

Nachdem wir alle unzählige Male tanken gerannt waren und auch fast jeder von uns sein Leben an einem der beiden gelassen hatte, konnten wir sie mit Mühe und Not dann doch niederstrecken. Eine Untersuchung der Leiche des Königs ergab, dass er nur ein paar Münzen und einen weiteren kleinen Zettel bei sich hatte. Die Leiche von Funahashi fand ich leider in einem völlig leeren Zustand vor. Einer der anderen hatte sich bereits über seine Reste hergemacht.

Müde und völlig erschöpft machte ich mich erst einmal wieder auf den Weg in mein Haus, um mir eine Mütze voll Schlaf zu gönnen und um das Erlebte zu verarbeiten. Am nächsten Morgen wachte ich voller Tatendrang auf. In voller Rüstung machte ich mich wieder auf zu dem Portal, das den Eingang in das Schemenreich darstellt, und betrat diese Welt.

Nachdem ich mir der Weg bis zum ersten größeren Knotenpunkt freigeräumt hatte, entschied ich mich diesmal, einen anderen Weg einzuschlagen. Das erste was mir begegnete, war ein riesiger Schemen, dem allen Anschein nach sehr viel daran lag, mir die Zähne aus dem Mund zu schlagen. Mit etwas Anstrengung erledigte ich diesen und setzte meinen Weg ungehindert fort. Nachdem ich auch noch einen großen und einen weiteren riesigen dieser Sorte erledigt hatte, kam ich in einen Raum, in dem sich sowohl ein feuriger als auch ein eisiger Schemen aufhielten. Verbissen um mein Leben und den glorreichen Sieg kämpfend schaffte ich es schließlich auch, diese beiden in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Einen Raum weiter fand ich zur Abwechslung mal einen ätzenden Schemen, der auf meine Stachel reagierte wie einer der Säuredämonen vom Ober-Bug-Magier. (Wer nicht weiß, wen ich meine, der soll mal meine Karte beim Kommandanten lesen ,o)

Ohne große Scheu schlenderte ich weiter, was ich allerdings bitter bereute. Ein sehr fähiger Zauberer namens Vagnard baute sich vor mir auf und fing sofort an, auf mich einzuschlagen. Nicht genug, dass er selbst zulangte wie ein wildgewordener Berserker – nach einiger Zeit kam er dann auch noch auf die Idee, sich auch noch Wolfsmenschen zur Unterstützung zu holen. Nach zwei oder drei wenig ergiebigen Versuchen, Vagnard zu töten, tat er selbiges mit mir. Nachdem Besuch bei Lars entschied ich mich dann doch, mir Unterstützung zu holen. Nachdem ich einen befreundeten General solange genötigt hatte, bis er mich dann doch begleitete, brachten wir den Zauberer dann doch zur Strecke. Er hinterließ eine grüne Robe und einen Kampfstab, was ich beides zwecks späterer Untersuchung mit zu dem anderen Kram packte.

Um die Folgen meines Todes erst einmal auszukurieren, ließ ich meine Nachforschungen erst einmal ruhen, und trollte mich nach Hause. Nach geraumer Zeit hatte ich mich wieder soweit erholt, dass ich mich wieder an meine Aufgabe machen konnte. So ging ich ein weiteres Mal zu dem Portal im Wald und durchschritt es.

Diesmal entschloss ich mich gleich am Eingang, die bisher ausgelassene Abzweigung zu nehmen. Ich begegnete einem gleißenden und einem eisigen Schemen. Als ich ein Stückchen weiter gegangen bin, stand ich vor einem weiteren dieser schwarzen Portale. Ich freute mich schon, dass ich einen zweiten Ausgang gefunden hatte. Als ich das Portal durchschritten hatte, stellte ich allerdings fest, dass ich nicht wieder in der „normalen“ Welt war, sondern das ich nur an einem anderen Ende des Schemenreichs stand. Ich machte mich also auf, auch diesen Abschnitt zu erkunden. Erstmal stieß ich auf einen weiteren eisigen Schemen. Darauf folgten mehrere gleißende. Nun erreichte ich einen Raum, in dem es Ausgänge in beinahe jede Himmelsrichtung gab. Um mir diesen Raum zu merken, platzierte ich neben meinen Edelsteinen auch noch eine Münze und machte mich auf, die umgebenden Räume zu erkunden.

Ich entschloss mich, systematisch vorzugehen. Der erste Raum, den ich betrat, stellte sich allerdings als Griff ins Klo heraus, da sich in diesem nichts weiter als ein gleißender, ein eisiger und ein feuriger Schemen auf einem Haufen befanden. Nachdem ich gegen diese drei recht chancenlos war, ließ ich sie einfach links liegen. Der nächste Weg führte mich an eine verschlossene Tür, für die ich den passenden Schlüssel nicht besaß. So machte ich mich in die letzte verbleibende Richtung auf. Was ich in dem Raum sah, war ein möglicher Ausgang. Erfreut machte ich mich auf, diesen unseligen Ort zu verlassen, da es hier für mich nun nichts mehr zu sehen gab. Im Nachhinein hätte ich wohl doch besser den altbekannten Ausgang nehmen sollen.

Nun da ich am Ende meiner Odyssee angelangt war, warf ich nochmal einen Blick auf die Dinge, die ich erbeuten konnte.

  • vom Vernichter:
    • einen Ring des Windes
  • Vom Vernichter bzw. Mak´dabar:
    • 2 Zettel mit seltsamen Worten drauf
  • von Mak´dabar:
    • 1 Paar Drachenstiefel; Die haben ihren Sinn, sind aber für den alltäglichen Gebrauch nicht besonders geeignet.
    • einige Münzen; wozu die gut sind, sollte jeder wissen.
  • von Vagnard:
    • eine grüne Robe; diese Robe ist für Zauberer sehr interessant.
    • einen magischen Kampfstab; diesen Stab hab ich nicht getestet, weil es halt eine Keule ist.
  • von der finsteren Kriegerin
    • eine Schattenaxt

Als Schlussfolgerung meiner Abenteuer im Schemenreich ist zu sagen: Diese Gegend ist fast völlig als Metzelgebiet da. Einige Ausrüstungsgegenstände sind sehr nett ,o)))

Anmerkungen:

Ich weiß, dass es hinter der erwähnten Tür zu Myung geht. Ich schreibe bewusst nichts über selbige, da ich nie dabei war, als sie getötet wurde. Eine Ergänzung wird u. U. folgen … falls ich da jemals mitmache (bzw. mitmachen darf). Ich habe absichtlich gewisse Details ausgelassen, da der Bericht keine Komplettlösung werden darf. Wer meint, er müsste im Schemenreich auf eigene Faust forschen, der sollte stets einen Satz Ausrüstung irgendwo gebunkert haben.

Takal´Mor Hight im Rang eines Zerstörers

finished 24.01.2000